Zeitschrift des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte | eISSN 2195-9617

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Inhalt Rg 01 (2002)

Debatte

Marie Theres Fögen

Rechtsgeschichte – Geschichte der Evolution eines sozialen Systems.. Ein Vorschlag

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Simon Roberts

Against a Systemic Legal History

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Marc Amstutz

Rechtsgeschichte als Evolutionstheorie

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Horst H. Jakobs

Umbenennungen

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Egon Flaig

»…ziehe ich es vor, dazu zu schweigen…«

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Recherche

Lorraine Daston

Baconsche Tatsachen

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Rainer Maria Kiesow

Ius sacrum. Giorgio Agamben und das nackte Recht

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Volker Bauer

Territoriale Amtskalender und Amtshandbücher im Alten Reich

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Philippe Sturmel

L’école historique française du droit a-t-elle existé?

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Christian Windler

Grenzen vor Ort

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Mario Bretone

La »cartella rossa«

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Karl Härter

Von der »Entstehung des öffentlichen Strafrechts« zur »Fabrikation des Verbrechens«

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Johannes Michael Scholz

Wahrnehmung als Reflexion

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Klaus Lüderssen

Gadamers Wahrheit für Juristen. Hans-Georg Gadamer 1900–2002

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Daniel Dédeyan

Gadamer im Recht

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Bettina Emmerich

Gnade für niemand!. Matthias Beltz 1945–2002

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Kritik

Marie Theres Fögen

Wie es euch gefällt. Raoul van Caenegem, European Law in the Past and the Future

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Susanne Lepsius

Sieht man mit dem Zweiten besser?. Paolo Prodi, Una storia della giustizia

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John W. Cairns

Ecclesia anglicana vivit iure commune. Richard H. Helmholz, The Ius Commune in England

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Kent D. Lerch

Kreuz des Nordens. Kenneth Reid und Reinhard Zimmermann (Hg.), A history of private Law in Scotland

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Tomasz Giaro

Traditionswerkstatt Rechtsgeschichte. Reinhard Zimmermann, Roman Law, Contemporary Law, European Law

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Marie Theres Fögen

Des Kaisers alte Kleider. Frank Kolb, Herrscherideologie in der Spätantike

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Tomasz Giaro

Methodenreich. Jan Schröder, Recht als Wissenschaft

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Christof L. Diedrichs

Starke Bilder – Schwache Theorie. Klaus Schreiner und Gabriela Signori (Hg.), Bilder, Texte, Rituale

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Angela De Benedictis

Elefantenbegriffe. Peter Blickle, Kommunalismus

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Joachim Eibach

Bewaffnete Spießbürger. Ralf Pröve, Stadtgemeindlicher Republikanismus und die »Macht des Volkes«

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Gerhard Sälter

Städtischer »Unfug«. Rainer Driever, Obrigkeitliche Normierung sozialer Wirklichkeit

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Joseph Canning

Papacy and Political Theory. Jürgen Miethke, De potestate papae

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Christiane Birr

Im Dickicht des Gemeinen Rechts. Johannes Merz, Fürst und Herrschaft

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Thomas Duve

Macht der Gewohnheit. Víctor Tau Anzoátegui, El poder de la costumbre

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Roy Garré

Vom Lob der Bauern und vom Wert der Gewohnheit. Peter Niederhäuser und Werner Fischer (Hg.), Vom »Freiheitskrieg« zum Geschichtsmythos

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Susanne Lepsius

Quaestio Quaestionum . Manlio Bellomo, I fatti e il diritto

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Karl-Heinz Lingens

Dreiste Wahrheiten?. Carl Gottlieb Svarez, Kronprinzenvorlesungen

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Miloš Vec

Geistergeschichte. Martin Kühnel, Das politische Denken von Christian Thomasius

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Valentin Groebner

Auf den Fluren von Ausländerbehörden. John Torpey, The Invention of the Passport Andreas Fahrmeir, Citizens and Aliens Dieter Gosewinkel, Einbürgern und Ausschließen

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Christian Windler

Deutsche Grenzforschung. Christoph Motsch, Grenzgesellschaft und frühmoderner Staat

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Claudia Kraft

Männererbe. Karl Kaser, Macht und Erbe

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Margrit Seckelmann

Modern Times. Kees Gispen, Poems in Steel

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Gerd Bender

An die Arbeit!. Philipp Lotmar, Der Arbeitsvertrag Willibald Steinmetz, Begegnungen vor Gericht

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Heino Heinrich Nau

Rechtspopulationen der Ökonomie. Martina Eckardt, Technischer Wandel und Rechtsevolution

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Sabine Werthmann

Der Edelmann als Richter. Monika Wienfort, Patrimonialgerichte in Preußen

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Cornelia Vismann

Nur wer den Quellcode kennt. Anette Baumann, Siegfried Westphal, Stephan Wendehorst und Stefan Ehrenpreis (Hg.), Prozessakten als Quelle

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Marie Theres Fögen

Gesteht!. Bernd Rüthers, Geschönte Geschichten – Geschonte Biographien

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Natascha Doll

Die Entdeckung der Entdecker. Thomas Hoeren (Hg.), Zivilrechtliche Entdecker

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Carsten Doerfert

Groundbook. Marcus Dittmann, Das Bürgerliche Gesetzbuch aus Sicht des Common Law

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A. J. Boudewijn Sirks

In der Kürze keine Würze . Helmut Janssen, Die Übertragung von Rechtsvorstellungen auf fremde Kulturen am Beispiel des englischen Kolonialrechts

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Michael Stolleis

»Volksempfinden« überall und nirgendwo. Angelika Kleinz, Individuum und Gemeinschaft in der juristischen Germanistik

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Lars Hendrik Riemer

Der gute Mensch im Verbrecher. Thomas Nutz, Strafanstalt als Besserungsmaschine

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Marginalien

Marie Theres Fögen, Michael Kempe

Nach Hause…

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Christine Franzius

Die jungen Milden. Eindrücke vom Forum junger Rechtshistoriker/-innen

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Christine Franzius

Reihe Unwissen

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Christine Franzius

Joint Venture. International Max Planck Research School for comparative legal history

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Ilse Staff

Ausgemustert

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Heinrich Gehrke

Schnappschüsse im Gerichtssaal. Erich Dittmann, »Nieder mit den schwarzen Paragrafenhengsten!« Zeichnungen aus deutschen Gerichten 1963–1999

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Rechtsgeschichte - Legal History Rg 01 (2002)

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Draußen geht der Nichtleser um, ein gefährliches Tier.
Durs Grünbein




Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Autorinnen und Autoren!

"Rechtsgeschichte" tritt an die Stelle von "Ius Commune", der 1967 gegründeten und bis 2001 fortgeführten Zeitschrift des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte. Der neue schlichte Titel hat den Vorzug der Wahrhaftigkeit. Konnte doch das Gemeine Recht schon lange nicht mehr die Forschungsinteressen bündeln und begrenzen. "Rechtsgeschichte" widmet sich nicht einer Provinz, sondern der großen Welt des Rechts - wann, wo und in welcher Gestalt auch immer dies anzutreffen war und ist.

Den Weg durch die große, von Recht überquellende Welt sollen die Qualität und Originalität, der theoretische Anspruch und die Aktualität, der Charme und die Klugheit der Beiträge und Forschungen weisen. Herausgeber, Redaktion und Peer review entscheiden, ob ein Text lesbar und lesenswert ist, ob er intellektuellen Appetit anregen und Informationsdurst stillen kann oder eher geeignet ist, Leser zu Nichtlesern zu machen.

Gefährlicher als Nichtleser ist allerdings jene Gattung Wissenschaftler, die rügt und rümpft, ohne die sichere Höhle der Nichtschreiber zu verlassen. Verehrte Autorinnen und Autoren, verehrte Leserinnen und Leser: Ihrer Lese- und Schreiblust, Ihrem Tatendrang oder Ihrer Trägheit, Ihrem Urteil und Vorurteil, Ihrer Gefährlichkeit oder Gefräßigkeit ist es anheim gegeben, was aus Rechtsgeschichte wird - und ob "Rechtsgeschichte" den Regenbogen, der mit diesem grünen Band beginnt, eines Tages vollenden wird.

"Rechtsgeschichte" wird zwei Mal jährlich, im September und im März, erscheinen. Das Programm eines jeden Bandes sowie Abstracts und Leittexte der "Debatte" stehen im Internet http://www.rg-rechtsgeschichte.de zur Verfügung.

Marie-Theres Fögen